Tipps für den Alltag

Betroffene von Kopfhaut-Schuppenflechte können durch das eigene Verhalten in hohem Maße zum Therapieerfolg beitragen. Möglichst viele auslösende oder verstärkende Faktoren der Psoriasis sollten gemieden werden.

  • Auslösefaktoren
    Obwohl die konkreten Ursachen der Schuppenflechte weitestgehend unbekannt sind, so wissen Experten heute um verschiedene Faktoren, die beim Vorliegen einer genetischen Veranlagung für den Erstausbruch der Psoriasis und für Erkrankungsschübe verantwortlich sind. Zu derartigen Auslösefaktoren gehören beispielsweise diverse Infektionskrankheiten, Allergien, klimatische Bedingungen, gewisse Medikamente, psychische Belastungen, Reizungen der Haut oder Alkohol.
  • Reinigung der Haut
    Eine geeignete Pflege der Haut lindert Beschwerden der betroffenen Patienten. Menschen, die zur Bildung von Schuppenflechte-Herden neigen, sollten ihre Haut besonders schonend reinigen, also möglichst kurz und mit nicht zu heißem Wasser. Geeignet dafür sind beispielsweise Haarwaschmittel oder Duschgels mit einem hautneutralen pH-Wert von ca. 5,5.
  • Pflege der Haut
    Psoriatiker sollten möglichst dermatologisch getestete Syndets und Kosmetikartikel verwenden. Die Pflegeprodukte sollten keine Duft- oder Farbstoffe enthalten.
  • Kleidung
    Um eine mechanische Reizung der Haut zu vermeiden, sollten möglichst glatte Textilien getragen werden.
  • Sport
    Patienten mit Schuppenflechte können jede Art von Sport betreiben. In Einzelfällen kann starkes Schwitzen vermehrt Juckreiz verursachen oder die Herde reizen. Ein entsprechend guter Hautzustand sollte in diesen Fällen bis zur weiteren Aufnahme der Sportart abgewartet werden. Beim Schwimmen oder weiteren Sportarten, die mit Hautreizungen einhergehen können, muss auf eine entsprechende Hautpflege geachtet werden.
  • Urlaub
    Anstelle von Städtereisen zieht es viele Psoriasis-Patienten in ihrem Urlaub ans Meer, denn der hohe Salzgehalt des Meerwassers erhöht die Feuchtigkeit in der Hornschicht. Förderlich sind außerdem kurze Sonnenbäder, da die ultraviolette Strahlung zur Verbesserung der Beschwerden beiträgt. Sonnenbrände sollen dabei jedoch unbedingt vermieden werden.